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Interessante Orte auf Gomera


Orte im Norden Gomeras

Hermigua

Hermigua liegt in der fruchtbarsten Region Gomeras in einem langgezogenen Tal. Der Ort selbst erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang der Hauptstraße das Tal hoch. Im Obertal auf den terrassenförmig angelegten Feldern findet man Papayas, Avocados, Mangos, Bananen und Wein. Hier fließt der einzige Fluß auf Gomera, der das gesamte Jahr über Wasser führt - der Rio del Cedro. .Etwa die Hälfte der Bananenproduktion Gomeras kommt aus dieser Region. Stattliche Landhäuser entlang der Hauptstraße zeugen vom Reichtum dieses Gebietes. Der Ortskern Hermiguas befindet sich im Untertal. Talaufwärts erreicht man alle wichtigen Verwaltungszentren der Stadt. Seit die Bananenproduktion seit Anfang der 80er Jahre aufgrund der günstigeren Produkte aus Mittelamerika nicht mehr so rentabel gestaltet werden kann, hat Hermigua mehr als die Hälfte seiner Einwohner verloren (von über 5.000 Einwohnern in den 50er Jahren auf unter 2.000 Einwohner heute). Die Stadtverwaltung hofft, dass eine weitere Abwanderung verhindert werden kann, da die Region aus Mitteln der Europäischen Union den Ökotourismus deutlich ausbauen will. Erste Unterkünfte in restaurierten Landhäusern sind bereits entstanden. Das ganzjährig milde Klima, die faszinierende Landschaft in Verbindung mit individuellen Unterkünften soll entsprechende Touristen in die Region ziehen.


Agulo

Agulo ist ein hübsches kleines Gemeindestädtchen an der  Nordostküste Gomeras. Früher galt Agulo als ein bevorzugter Wohnort für die großen Bananenplantagenbesitzer. Aus dieser Zeit des Wohlstands stammen auch noch einige der sehenswerten Häuser mit ihren geschnitzten Holzbalkonen. Ansonsten ist Agulo ein verträumter Ort mit schönen Gassen, die zum Bummeln einladen.


Vallehermoso

Schon von weitem sichtbar ist das Wahrzeichen Vallehermosos, der 650 Meter hohe Roque Cano, ein durch Erosion entstandener Monolith, dessen Gipfel häufig von Passatwolken umhüllt ist. Früher war Vallehermoso ein wichtiger Handelsort, heute ist es ein eher ruhiges und verträumtes Städtchen, dessen Ortszentrum mit schönen weißgetünchten Häusern besetzt ist. Die Verwaltung der Stadt möchte den Ort gerne in eine attraktive Region auch für Touristen entwickeln. Es soll ein Zentrum für Kunsthandwerk, ein Botanischer Garten, der die Pflanzenwelt der Kanaren erklärt, und am Strand von Vallehermoso ein moderner Badeort mit Meerwasserschwimmbad (bereits fertiggestellt) und sonstigen Unterhaltungsmöglichkeiten entstehen. Vallehermoso ist ein idealer Ausgangspunkt auch für Touren ins Inselinnere.


Orte im Osten Gomeras

San Sebastian de la Gomera

Die Hauptstadt Gomeras mit seinen ca. 4.500 Einwohnern ist trotz seines Hauptstadtstatus eher ein überschaubares Provinzstädtchen. Nur bei Ankunft der Fähren aus Teneriffa, La Palma und El Hierro kommt spürbar Leben in diese ansonsten doch sehr ruhige Stadt. Auf einem Felsvorsprung thront eines der schönsten Hotels der Kanaren - das Parador Conde de la Gomera - mit einem wunderschönen Panoramablick. Das Parador wurde 1973 im Stil eines spanischen Adelspalastes aus dem 16. Jahrhundert erbaut. Die interessanten Anlaufpunke der kleinen Stadt sind schnell erkundet, insbesondere die Plaza de la Constitucion im Zentrum der Stadt und die angrenzende Plaza de las Americas. Die wesentlichen Aktivitäten der Stadt bewegen sich neben dem Hafen vor allem um die beiden Hauptstraßen, die Calle del Medio und die Calle Ruiz de Padron. Hier finden sich die meisten Geschäfte, Restaurants und Bars.
Maßgebliche Bedeutung erlangte die Stadt aber vor allem durch Christoph Kolumbus, der mehrmals auf seinem Weg nach Amerika hier Halt gemacht hat, um die Vorräte seiner Schiffe aufzufüllen.


Orte im Süden Gomeras

Playa de Santiago

Playa de Santiago ist ein kleiner Fischerort. Die ehemalige Fischfabrik ist mittlerweile geschlossen und auch in Playa de Santiago konzentriert man sich mittlerweile auf den Tourismus - insbesondere seit 1987 von der norwegischen Reederei Fred. Olsen S. A: das 4-Sterne-Hotel Jardin Tecina eröffnet wurde. Weitere Luxusanlagen sind in Planung.
Nirgendwo auf der Insel gibt es mehr Sonnenstunden als in Playa de Santiago. Entlang der Uferpromenade gibt es verschiedene Bars und kleinere Restaurants.


Orte im Westen Gomeras

Valle Gran Rey

Das palmenbewachsene Valle Gran Rey (Tal des großen Königs) ist die touristische Hochburg Gomeras. Eingebettet in eine beeindruckende Felslandschaft erstreckt es sich über viele Kilometer bis an die Küste. In dem durch verschiedene wasserreiche Quellen sehr fruchtbaren Tal gedeihen die verschiedensten Früchte: Bananen, Avocados, Papayas, Mangos, Orangen, Dattelpalmen um nur einige zu nennen. Das Valle besteht aus drei wesentlichen Siedlungskernen: La Calera am Nordhang, der Hafenort Vueltas und das Strandzentrum La Playa. La Calera gilt bei vielen Kennern als der malerischste Ort auf Gomera. Hier wohnen in äußerst gepflegten Häusern mit üppig blühenden Gärten und phantastischen Ausblicken auf das Tal und das Meer vor allem Einheimische. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Gästebetten. Wer in diesem wunderschönen Ort - nur wenige Minuten vom Meer entfernt - Urlaub machen möchte, will vor allem die Ruhe, die herrliche Landschaft und den Kontakt zu den Bewohnern Gomeras genießen.
Vueltas ist gekennzeichnet durch eine recht unkoordinierte Bauweise vieler Häuser, die so recht kein einheitliches Stadtbild abgeben wollen. Da kaum ein Haus hoch gebaut wird, fällt dieses jedoch noch nicht ins Gewicht. Insbesondere junge Leute aus aller Welt fühlen sich hier wohl und kommen regelmäßig wieder.
Das Ortszentrum La Playa ist mittlerweile aufgestiegen zum touristischen Zentrum des Valle Gran Rey. Eine Strandzeile mit entsprechenden Läden und Geschäften hat sich entwickelt. Ein "Muß" für viele Urlauber ist das gemeinsame allabendliche Bewundern des Sonnenuntergangs. Leider wirkt der Ort durch die rasche Entwicklung nicht mehr ganz so ursprünglich wie noch vor einigen Jahren.


Alojera

Alojera ist ein kleiner, ursprünglicher Ort auf ca. 800 Metern Höhe. Als Verwaltungszentrum von Playa de Santiago ist Alojera zu neuem Wohlstand gelangt. Von Alojera aus hat man einen phantastischen Ausblick über den Süden der Insel.